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Die Georges-Anawati-Stiftung

Förderung des interreligiösen Dialogs und der friedlichen Begegnung von Christen und Muslimen in Deutschland

 

 

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Georges-Anawati-Stiftung ehrt NachwuchswissenschaftlerInnen mit Preis für herausragende Essays zum christlich-islamischen Dialog

Am 2. März 2013 hat die Georges-Anawati Stiftung insgesamt vier Preise an NachwuchswissenschaftlerInnen verliehen, die sich in herausragenden Essays mit dem christlich-islamischen Dialog befasst haben. Die NachwuchswissenschaftlerInnen haben am Essaywettbewerb der Georges-Anawati-Stiftung in Kooperation mit der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart teilgenommen. Mit dem ersten Preis (dotiert mit 500 Euro) ausgezeichnet wurde Frau Katharina Pappert für ihren Essay „Toleriere ich noch oder lebe ich schon im Dialog?“, der zweite Preis (dotiert mit 300 Euro) ging an Frau Katharina Autenrieth für ihren Essay „Kompromissloser Glaube – ein Geschenk“. Der dritte Preis wurde in diesem Jahr erstmals zweimal vergeben und ging zu je 200 Euro an Frau Ayse Uzunali für ihren Essay „Vorurteile und Reduktion von Komplexität“ sowie an Herrn Philipp Struß für seinen Essay „Jesusgebet und Dhikr“.

Die Preise werden im Rahmen einer Fachtagung des Theologischen Forums Christentum–Islam an der Akademie Rottenburg-Stuttgart verliehen, die Laudatio im Namen der Georges-Anawati-Stiftung hielt Heinz Klautke, Oberkirchenrat i. R.


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Pax-Bank-Preis 2012 an Karl Kardinal Lehmann

Im Rahmen des diesjährigen Katholikentages in Mannheim erhielt Karl Kardinal Lehmann den mit 2500 Euro dotierten Pries Der Pax-Bank-Stiftung für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet de interkulturellen und interreligiösen Dialogs. Der Preis wurde ihm von Christoph Berndorff, Vorstandsvorsitzender Pax-Bank, überreicht. In seiner Laudatio würdigte Norbert Lammert, Präsident des Deutschen Bundestages, das langjährige Engagement des Preisträgers zur Förderung des christlich-islamischen Dialogs; Lehmann habe in kluger Weise nachdrücklich die Begegnung von Christen und Muslimen gefördert und auch in schwierigen Zeiten zum Dialog ermutigt.
Die Georges-Anawati-Stiftung berät die Pax-Bank bei der Auswahl des Preisträgers. Bei der Vorstellung der Georges-Anawati-Stiftung hob deren Vorsitzender, Gregor Frhr. von Fürstenberg, die Förderung von Basisinitiativen und die publizistische Arbeit der Stiftung im christlich-islamischen Dialog hervor.

 

Überreichung des Pax-Bank-Preises an Kardinal Lehmann:

 

Pax-Bank-Preis_2012

(v.l.: Dr. Gregor Frhr. von Fürstenberg, Dr. Christoph Berndorff, Karl Kardinal Lehmann, Norbert Lammert, Dompropst Norbert Feldhoff)

 

Hier die Ansprachen von Christoph Berndorff, Gregor von Fürstenberg und Norbert Lammert sowie die Rede von Kardinal Lehmann.


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Kneer_cover

Neuerscheinung

 

Mohamed Aziz Lahbabi: Der Mensch: Zeuge Gottes

Entwurf einer islamischen Anthropologie. Ausgewählt, übersetzt und kommentiert von Markus Kneer

 

Herder 2011

220 Seiten

ISBN 978-3-451-30346-3

19,95 € (Bestellungen über den Buchhandel)

 

Weitere Informationen... 

 

 

 

  

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GAS10 Jahre Georges-Anawati-Stiftung 

 

Am 12. Oktober 2010 feierte die Georges-Anawati-Stiftung in Köln ihr zehnjähriges Bestehen. Der CDU-Politiker Armin Laschet ehrte die Stiftung durch einen Beitraq, in dem er seine Erfahrungen als erster Integrationsminister in Deutschland schilderte. Er warnte davor, in der aktuellen Debatte die Religion für Defizite in der Integration verantwortlich zu machen.
Den Festvortrag hielt der Schriftsteller Zafer Șenocak, der sehr eindrücklich mit Bezug auf die Geschichte der eigenen Familie von seinen „Erfahrungen aus dem Land hinter den Buchstaben“ erzählte. Auch er warnte vor einem vereinfachenden Schwarz-Weiß-Denken im Umgang mit Muslimen und dem Islam.

Der Stifter Dietger Freiherr von Fürstenberg, erläuterte in seiner Begrüßung, was ihn vor zehn Jahren veranlasst hatte, die Stiftung zu gründen. Im abschließenden Dankeswort blickte der Vorsitzende der Stiftung Dr. Gregor Freiherr von Fürstenberg auf zehn Jahre erfolgreicher Arbeit zurück und stellte gerade angesichts der aktuellen Integrationsdebatte in Deutschland die bleibenden Aufgaben und Herausforderungen für die Stiftung heraus.

 

Pressestimmen: Kölnische Rundschau  Katholische Nachrichtenagentur  Presseamt des Erzbistums Köln

 


Aus Anlass des Jubiläums hat die Stiftung zwei Bücher herausgegeben: 

 

 

georges_anawati

Jean-Jacques Pérennès: Georges Anawati (1905-1994)

Ein ägyptischer Christ und das Geheimnis des Islam.

Herder 2010
ISBN 978-3-451-30379-1

19,95 € (Bestellungen über den Buchhandel) 

Weitere Informationen...

 

 

 

 

 

 

 

 

Nostra_aetateHans Vöcking (Hg): Nostra Aetate und die Muslime

Eine Dokumentation

Herder 2010

ISBN 978-3-451-30391-3

12,95 € (Bestellungen über den Buchhandel)

 

Weitere Informationen... 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Eine heftige Debatte über Integration ist in Deutschland entbrannt. Viele melden sich zu Wort, um mit Pauschalurteilen Menschen, besonders Muslime, in unserem Land zu diffamieren und zu verleumden.
Auch wenn Versäumnisse, Fehler und Untätigkeit in der Integrationspolitik zu beklagen sind, kann der Einsatz von vielen Initiativen auf Erfolge bei der Integration verweisen. Die Georges-Anawati-Stiftung fördert seit ihrer Gründung vor zehn Jahren solche Initiativen. Der Band 5 der Schriftenreihe der Stiftung "Dialog im Leben" zeigt ein eindrucksvolles Beispiel eines Engagements.
Zur Debatte über die Äußerungen von Thilo Sarrazin schließt sich die Georges Anawati-Stifungder Erklärung des Präsidenten des ZdK, Alois Glück, an.
"Das Menschenbild von Thilo Sarrazin und seine Thesen treffen uns alle und fordern unseren entschiedenen Widerspruch. Unsere freiheitliche Demokratie ermöglicht solche Meinungsäußerungen, sie sind aber im Stil und Inhalt ein Spiel mit den Ängsten und geistige Brandstiftung. Deshalb ist Widerstand und Auseinandersetzung notwendig. Von seinen Positionen sind nicht nur die Migranten betroffen, sein Menschenbild trifft uns alle. Es stellt die Grundlagen unserer humanen Gesellschaft infrage.
Die Basis der Argumentation von Sarrazin ist das Erbgut, eine Reduzierung des Menschen auf seine Biologie. Danach werden sie in erwünschte und unerwünschte, brauchbare und unbrauchbare sortiert. Solches Denken war und ist die Grundlage eugenischer Debatten mit einer eigenen Dynamik, bis hin zu den Euthanasieprogrammen. Als Christen sind wir besonders herausgefordert, solchem Denken entschieden Widerstand zu leisten und die Folgen solcher Werturteile zu benennen.
Die Einlassungen von Herrn Sarrazin sind für die Integration nicht hilfreich sondern sie wirken polarisierend und erschweren damit die Aufgabe. Jeder realistisch denkende Beobachter weiß, dass es gravierende Integrationsprobleme insbesondere bei einem Teil der Migranten muslimischen Glaubens gibt, die aus wenig entwickelten Gegenden kommen. Dies ist kein Tabu, das durch Provokationen erst aufgebrochen werden müsste. Es ist aber unerträglich, durch eine solche Argumentation praktisch alle Muslime zu diffamieren.
Unerträglich ist auch, dass Sarrazin die vom Staat zugewiesene institutionelle Aufgabe als Mitglied des Vorstands der Bundesbank nutzt, um seinen privaten Überzeugungen öffentliche Aufmerksamkeit zu verschaffen. Mit seiner Sprache und seinem Denken ist er ein Wegbereiter rechtspopulistischer und rechtsradikaler Strömungen, wie wir sie in einigen unseren Nachbarländern in Wahlkämpfen, in der Parteienlandschaft und in den Auswirkungen auf die politische Handlungsfähigkeit dieser Demokratien mit Schrecken beobachten."

 

 

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Pax_Bank_2009Neuerscheinung

Dialog im Leben. Pax-Bank-Preis 2009

 

Grupello Verlag 2010

76 Seiten

ISBN 978-3-89978-142-7

8,90 € (Bestellungen über den Buchhandel)

 

Weitere Informaionen... 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Islamwissenschaftler Abu Zaid gestorben

Der ägyptische Islamwissenschaftler Nasr Hamid Abu Zaid ist im Alter von 66 Jahren am 05. Juli 2010 in Kairo gestorben.
Abu Zaid hat mit seinen Büchern und Vorträgen in den letzten Jahrzehnten einen wichtigen islamwissenschaftlichen Beitrag geleistet und dem christlich-islamischen Dialog wertvolle Impulse gegeben. Er arbeitete als Literaturwissenschaftler an der Universität Kairo. Wegen seiner kritischen Analysen zur muslimischen Auslegung wurde er scharf angegriffen. Nach seiner „Zwangsscheidung“ lebte er seit 1995 im Exil in den Niederlanden. Dort lehrte er zunächst Islamwissenschaften an der Universität Leiden, seit 2004 hatte er den Ibn-Rushd Lehrstuhl für Humanismus und Islam in Utrecht inne.
Nach Abu Zaid reflektiert der Koran eine unaufhörliche Begegnung zwischen Gott und Mensch. Diesen kommunikativen Prozess erhellt Abu Zaid mit modernen hermeneutischen Ansätzen. In der Buchreihe der Georges-Anawati-Stiftung erschien 2008 sein Buch „Gottes Menschenwort. Für ein humanistische Verständnis des Koran“
 

 

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Amirpur_unterwegsNeuerscheinung

Unterwegs zu einem anderen Islam - Texte iranischer Denker

Ausgewählt, übersetzt und kommentiert von Katajun Amirpur
Herder 2009
180 Seiten
ISBN 978-3-451-30309-8 

16,95 € (Bestellungen über den Buchhandel)


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Anawati-Stiftung
Konto 29 000 018
Pax-Bank eG Köln
BLZ 370 601 93
 

Die Stiftung aktuell

Neuer Band der Buchreihe
15.03.13 - Band 6 der Buchreihe erscheint am 16. April 2013

Jahresbericht 2012
15.03.13 - Der Jahresbericht der Georges-Anawati-Stiftung ist erschienen.

 
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