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Die Georges-Anawati-Stiftung

Förderung des interreligiösen Dialogs und der friedlichen Begegnung von Christen und Muslimen in Deutschland

 

 

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Pax-Bank-Preis 2012 an Karl Kardinal Lehmann

Der Bischof des Bistums Mainz Karl Kardinal Lehmann wird 2012 mit dem 2500 Euro dotierten Pax-Bank-Preis ausgezeichnet. Die Verleihung erfolgt anlässlich des Katholikentages am 18. Mai 2012 in Mannheim. Die Laudatio wird der Präsident des Deutschen Bundestages Norbert Lammert halten.

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"Judentum in Deutschland heute und der christlich-jüdische Dialog" 

Dieses Thema greift das "Institut für Interkulturelle und Interreligiöse Begegnung an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar auf und lädt zu einer Veranstaltung am 11. Juni 2012, 15 - 19 Uhr in die Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar ein.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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Preise des Essay-Wettbewerbs der Studienwoche „Christlich-Islamische Beziehungen im europäischen Kontext“ 2011 an Nachwuchswissenschaft-lerinnen verliehen

An drei Nachwuchswissenschaftlerinnen wurden am 10. März 2012 im Rahmen eines Kongresses des Theologischen Forums Christentum – Islam an der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart die diesjährigen Preise im Essay-Wettbewerb der Georges-Anawati-Stiftung verliehen. Die Georges-Anawati-Stiftung möchte auf diesem Wege junge Wissenschaftler/-innen mit dem Forschungsschwerpunkt christlich-islamische Beziehungen fördern. Der Essay-Wettbewerb findet im Kontext der jährlichen Studienwoche „Christlich-Islamische Beziehungen im europäischen Kontext“ der Akademie Rottenburg-Stuttgart statt, an der Studierende aus dem deutschsprachigem Raum sowie Polen, Bosnien-Herzegowina und der Türkei teilnehmen. Die Studienwoche wurde vom Bundesministerium des Innern gefördert.

Mit dem ersten Preis wurde in diesem Jahr Christiane Rudert (Leipzig) für ihren Essay „Hilfe, die Muslime wollen unsere Kultur recht-leiten!“ ausgezeichnet; den zweiten Preis erhält Josefine Wahle (Münster) für ihren Beitrag „Des Weisen neue Kleider – oder zur Bedeutung des Humors für den christlich-islamischen Dialog"; den dritten Preis verleiht die Stiftung an Susanne Ebner-Benedikt (Graz) für ihren Essay „Du sollst dir kein Bild machen“.

Heinz Klautke, Oberkirchenrat i. R., hielt die Laudatio und überreichte im Namen der Georges-Anawati-Stiftung die Preise. 
 

 

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Kneer_cover

Neuerscheinung

 

Mohamed Aziz Lahbabi: Der Mensch: Zeuge Gottes

Entwurf einer islamischen Anthropologie. Ausgewählt, übersetzt und kommentiert von Markus Kneer

 

Herder 2011

220 Seiten

ISBN 978-3-451-30346-3

19,95 € (Bestellungen über den Buchhandel)

 

Weitere Informationen... 

 

 

 

  

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GAS10 Jahre Georges-Anawati-Stiftung 

 

Am 12. Oktober 2010 feierte die Georges-Anawati-Stiftung in Köln ihr zehnjähriges Bestehen. Der CDU-Politiker Armin Laschet ehrte die Stiftung durch einen Beitraq, in dem er seine Erfahrungen als erster Integrationsminister in Deutschland schilderte. Er warnte davor, in der aktuellen Debatte die Religion für Defizite in der Integration verantwortlich zu machen.
Den Festvortrag hielt der Schriftsteller Zafer Șenocak, der sehr eindrücklich mit Bezug auf die Geschichte der eigenen Familie von seinen „Erfahrungen aus dem Land hinter den Buchstaben“ erzählte. Auch er warnte vor einem vereinfachenden Schwarz-Weiß-Denken im Umgang mit Muslimen und dem Islam.

Der Stifter Dietger Freiherr von Fürstenberg, erläuterte in seiner Begrüßung, was ihn vor zehn Jahren veranlasst hatte, die Stiftung zu gründen. Im abschließenden Dankeswort blickte der Vorsitzende der Stiftung Dr. Gregor Freiherr von Fürstenberg auf zehn Jahre erfolgreicher Arbeit zurück und stellte gerade angesichts der aktuellen Integrationsdebatte in Deutschland die bleibenden Aufgaben und Herausforderungen für die Stiftung heraus.

 

Pressestimmen: Kölnische Rundschau  Katholische Nachrichtenagentur  Presseamt des Erzbistums Köln

 


Aus Anlass des Jubiläums hat die Stiftung zwei Bücher herausgegeben: 

 

 

georges_anawati

Jean-Jacques Pérennès: Georges Anawati (1905-1994)

Ein ägyptischer Christ und das Geheimnis des Islam.

Herder 2010
ISBN 978-3-451-30379-1

19,95 € (Bestellungen über den Buchhandel) 

Weitere Informationen...

 

 

 

 

 

 

 

 

Nostra_aetateHans Vöcking (Hg): Nostra Aetate und die Muslime

Eine Dokumentation

Herder 2010

ISBN 978-3-451-30391-3

12,95 € (Bestellungen über den Buchhandel)

 

Weitere Informationen... 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Eine heftige Debatte über Integration ist in Deutschland entbrannt. Viele melden sich zu Wort, um mit Pauschalurteilen Menschen, besonders Muslime, in unserem Land zu diffamieren und zu verleumden.
Auch wenn Versäumnisse, Fehler und Untätigkeit in der Integrationspolitik zu beklagen sind, kann der Einsatz von vielen Initiativen auf Erfolge bei der Integration verweisen. Die Georges-Anawati-Stiftung fördert seit ihrer Gründung vor zehn Jahren solche Initiativen. Der Band 5 der Schriftenreihe der Stiftung "Dialog im Leben" zeigt ein eindrucksvolles Beispiel eines Engagements.
Zur Debatte über die Äußerungen von Thilo Sarrazin schließt sich die Georges Anawati-Stifungder Erklärung des Präsidenten des ZdK, Alois Glück, an.
"Das Menschenbild von Thilo Sarrazin und seine Thesen treffen uns alle und fordern unseren entschiedenen Widerspruch. Unsere freiheitliche Demokratie ermöglicht solche Meinungsäußerungen, sie sind aber im Stil und Inhalt ein Spiel mit den Ängsten und geistige Brandstiftung. Deshalb ist Widerstand und Auseinandersetzung notwendig. Von seinen Positionen sind nicht nur die Migranten betroffen, sein Menschenbild trifft uns alle. Es stellt die Grundlagen unserer humanen Gesellschaft infrage.
Die Basis der Argumentation von Sarrazin ist das Erbgut, eine Reduzierung des Menschen auf seine Biologie. Danach werden sie in erwünschte und unerwünschte, brauchbare und unbrauchbare sortiert. Solches Denken war und ist die Grundlage eugenischer Debatten mit einer eigenen Dynamik, bis hin zu den Euthanasieprogrammen. Als Christen sind wir besonders herausgefordert, solchem Denken entschieden Widerstand zu leisten und die Folgen solcher Werturteile zu benennen.
Die Einlassungen von Herrn Sarrazin sind für die Integration nicht hilfreich sondern sie wirken polarisierend und erschweren damit die Aufgabe. Jeder realistisch denkende Beobachter weiß, dass es gravierende Integrationsprobleme insbesondere bei einem Teil der Migranten muslimischen Glaubens gibt, die aus wenig entwickelten Gegenden kommen. Dies ist kein Tabu, das durch Provokationen erst aufgebrochen werden müsste. Es ist aber unerträglich, durch eine solche Argumentation praktisch alle Muslime zu diffamieren.
Unerträglich ist auch, dass Sarrazin die vom Staat zugewiesene institutionelle Aufgabe als Mitglied des Vorstands der Bundesbank nutzt, um seinen privaten Überzeugungen öffentliche Aufmerksamkeit zu verschaffen. Mit seiner Sprache und seinem Denken ist er ein Wegbereiter rechtspopulistischer und rechtsradikaler Strömungen, wie wir sie in einigen unseren Nachbarländern in Wahlkämpfen, in der Parteienlandschaft und in den Auswirkungen auf die politische Handlungsfähigkeit dieser Demokratien mit Schrecken beobachten."

 

 

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Pax_Bank_2009Neuerscheinung

Dialog im Leben. Pax-Bank-Preis 2009

 

Grupello Verlag 2010

76 Seiten

ISBN 978-3-89978-142-7

8,90 € (Bestellungen über den Buchhandel)

 

Weitere Informaionen... 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Islamwissenschaftler Abu Zaid gestorben

Der ägyptische Islamwissenschaftler Nasr Hamid Abu Zaid ist im Alter von 66 Jahren am 05. Juli 2010 in Kairo gestorben.
Abu Zaid hat mit seinen Büchern und Vorträgen in den letzten Jahrzehnten einen wichtigen islamwissenschaftlichen Beitrag geleistet und dem christlich-islamischen Dialog wertvolle Impulse gegeben. Er arbeitete als Literaturwissenschaftler an der Universität Kairo. Wegen seiner kritischen Analysen zur muslimischen Auslegung wurde er scharf angegriffen. Nach seiner „Zwangsscheidung“ lebte er seit 1995 im Exil in den Niederlanden. Dort lehrte er zunächst Islamwissenschaften an der Universität Leiden, seit 2004 hatte er den Ibn-Rushd Lehrstuhl für Humanismus und Islam in Utrecht inne.
Nach Abu Zaid reflektiert der Koran eine unaufhörliche Begegnung zwischen Gott und Mensch. Diesen kommunikativen Prozess erhellt Abu Zaid mit modernen hermeneutischen Ansätzen. In der Buchreihe der Georges-Anawati-Stiftung erschien 2008 sein Buch „Gottes Menschenwort. Für ein humanistische Verständnis des Koran“
 

 

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Amirpur_unterwegsNeuerscheinung

Unterwegs zu einem anderen Islam - Texte iranischer Denker

Ausgewählt, übersetzt und kommentiert von Katajun Amirpur
Herder 2009
180 Seiten
ISBN 978-3-451-30309-8 

16,95 € (Bestellungen über den Buchhandel)


Weitere Informationen...

Unser Spendenkonto

Anawati-Stiftung
Konto 29 000 018
Pax-Bank eG Köln
BLZ 370 601 93
 

Die Stiftung aktuell

Jahresbericht 2011
08.03.12 - Die Georges-Anawati-Stiftung legt den Jahresbericht 2011 vor.

Neue Kooperation
28.01.11 - Die Georges-Anawati-Stiftung und die Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar haben gemeinsam ein "Institut für interkulturelle und interreligiöse Begegnung" gegründet.

Pax-Bank-Preis 2011
28.01.11 - Die Verleihung des Pax-Bank-Preises 2011 findet am 20.05.2011 statt.

Jahresbericht 2010
28.01.11 - Die Georges-Anawati-Stiftung legt den Jahresbericht 2010 vor.

"Gottes Menschenwort" - 2. Aufl.
29.07.10 - Nach dem Tod von Abu Zaid ist die Nachfrage nach seinem Buch "Gottes Menschenwort" gestiegen.

 
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